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02.03.2016 Kategorie: Vereine
Von: Reinhard Scharnhorst

Patenschaft nach Umstrukturierungen bei der Bundeswehr neu bekräftigt

Mariensee/Wulfelade „Die Soldaten aus der Wilhelmstein-Kaserne sollen wissen, dass sie zum Neustädter Land dazugehören und willkommen sind“, begründet Mariensees Ortsbürgermeister Heiner Zieseniß die Patenschaft der Ortschaften Mariensee und Wulfelade mit der vierten Kompanie des Versorgungsbataillons 141 aus Luttmersen.


Beide Ortschaften hatten in der Vergangenheit schon langjährige Patenschaften mit verschiedenen Einheiten aus der Wilhelmstein-Kaserne. Wulfelade pflegt seit 1968 eine Patenschaft mit einer Kompanie des Versorgungsbataillons, diese gehört damit zu den ältesten Patenschaften innerhalb der Bundeswehr. Nach der Auflösung des Panzerbataillons 34 und mehreren Umgliederungsmaßnahmen und Umbenennungen innerhalb des Versorgungsbataillons gibt es zukünftig eine gemeinsame Patenschaft der vierten Kompanie mit Wulfelade und Mariensee. Damit wird die Patenschaft mit Wulfelade gleichzeitig nahtlos fortgesetzt und 2018 kann das 60-jährige Patenschaftsjubiläum gefeiert werden.

Kompaniechef Hauptmann Sascha Mense kam zur offiziellen Unterzeichnung der neuen Patenschaftsurkunden mit einer Abordnung von 20 Soldaten in das Sportheim in Wulfelade. In Anwesenheit der Vertreter der ortsansässigen Vereine erfolgte die Unterschrift von Kompaniechef und Ortsbürgermeister unter die Patenschaftsurkunden. „Es ist wichtig mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, dafür ist eine Patenschaft die beste Voraussetzung“, stellte Hauptmann Mense fest. Er versprach, dass er und seine 220 Soldaten sich um eine aktive Gestaltung der Patenschaft kümmern werden. Für die Zukunft stehen wieder viele gemeinsame Veranstaltungen auf dem Terminplan, wie die Teilnahme am Schützenfest, am Vergleichsschießen oder der Waldbadreinigung.

(Text: Rolf Glade, Neustädter Zeitung; ergänzt von Reinhard Scharnhorst; Fotos: Rolf Glade)